FC Groningen - SV Werder Bremen


Datum: 29.07.2018
Ground: Noordlease-Stadion
Wettbewerb: Freundschaftsspiel
Begegnung: FC Groningen - SV Werder Bremen
Zuschauer: 7.000
Eintritt: 16€


Dreckskick vom Feinsten.

An einem verkaterten Sonntagmorgen machte ich mich mit drei Weggefährten auf den Weg in Richtung holländische Küste. Das Ziel lautete (vorerst) Groningen.
In Groningen stand ein Testspiel des holländischen Erstligisten gegen den Sportverein Werder aus Bremen an.

Um den Kater zu vermeiden mussten wir uns ein lauwarmes Bier von der Tanke mehr oder weniger genüsslich den Gaumen entlanggleiten lassen. Kaum waren die Kopfschmerzen weg, stieg auch prompt die Laune im Auto.
Als wir in Groningen ankamen, sagte uns das Navi nach kurzer Zeit, dass wir in Kürze unser Ziel erreichen würden. Nach flüchtigen Blicken aus dem Fenster war aber kein Stadion zu erkennen. Erst bei genauerem Hinschauen konnte ich ein hallenartiges Konstrukt erkennen, was wohl das Stadion darstellen sollte. Man könnte meinen, die Groninger wollten ihr Stadion durch tarnende Architektur verstecken.
Nach aufwändiger Parkplatzsuche machten wir uns schließlich auf den Weg zum Stadion.
Die Tickets waren mit 16€ nicht teuer, aber auch nicht günstig.
Vergleicht man allerdings das Preis-Leistungsverhältnis mit der gebotenen spielerischen Leistung der Teams auf dem Platz, so müsste eigentlich ein jeder sein Geld zurück verlangen.
Das Spiel endete 0:0 und hatte insgesamt geschätzte fünf Torchancen (ohne Ironie).
Daher schwenkte der Blick ab und zu auf die umherfliegenden Möwen (Im Verlauf zu Assi-Tauben umgetauft) ab. Das Stadion glich zwischenzeitlich einem Vogelnest.

Positiv zu bewerten ist der Auftritt der mitgereisten Gästefans aus Bremen. Von meinem Platz aus konnte ich die einzelnen Zaunfahnen leider nicht genau lesen, aber einige Gruppierungen der organisierten Fanszene reisten den Grün-Weißen hinterher und sorgten mit akustischen und optischen Mitteln für eine lautstarke Unterstützung der Bremer. Zu Beginn der Partie wurden im Gästeblock ein paar wenige Rauchtöpfe gezündet.

Nach Abpfiff war der Hopping-Teil des Tages beendet. Wir konnten es uns allerdings nicht nehmen lassen, die rund 30km weiter Richtung Norden in Angriff zu nehmen. Dort wartete nämlich die Nordsee auf unser Erscheinen. Nach dem Einatmen der Seebrise, einem kleinen Imbiss im Restaurant und der vergeblichen Suche nach einem Mettbrötchen traten wir die Rückreise in die Heimat an.
















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